Die GEDOK Karlsruhe und die Klimakampagne „KA° – Wir machen Klima“ veranstalten ein Kulturfestival rund um den Klimaschutz in Karlsruhe und für eine nachhaltige
Klimakultur. Durch ein Netzwerk von Landes- und städtischen Einrichtungen bzw. Initiativen wollen die Klimakunstwochen mit ihrem vielfältigen Programm die Besucher:innen inspirieren und
anregen.
Über sinnliches Erleben, spielerische Aktionen, Stadtrundgänge zum Thema Trinkwasser, Klimazonen und Nachhaltigkeitsprojekte werden Anstöße zu einem klimabewussten
Leben gegeben.
Die Ausstellungen im GEDOK Künstlerinnenforum und im Künstlerhaus des BBK zielen insbesondere auf Nachhaltigkeitsaspekte in der Kunstproduktion, ästhetische
Erfahrungen mit Flora und Fauna und kritische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ab. In ihren Arbeiten machen GEDOK Künstlerinnen der angewandten und bildenden Kunst, Medienkunst und
Fotografie sowie Literatinnen und Musikerinnen nachhaltige Strategien im Bereich Kunst, Natur und Konsum sichtbar.
Das Programm soll nicht nur Kunstinteressierte, sondern alle Menschen und Altersgruppen durch Mitmach-Aktionen wie Klimamonster, Wasser-Rallye, Nachhaltigkeitsspaziergang und KlimaPuzzle ansprechen. Das ZKM wird auch in Einfacher Sprache durch die Ausstellung „Fellow Travellers“ führen.
Eröffnung am Freitag, 25.04.2025
16.00 im Rathausfoyer EG, Marktplatz, 76133 Karlsruhe
Eröffnet wird der Aktionszeitraum mit einem Grußwort der Schirmherrin der Kunstwochen für Klima und Umwelt, Bürgermeisterin Bettina Lisbach. Einen Programmüberblick bieten Sabine Schäfer und Elisabeth Stephan-Geißler von der GEDOK Karlsruhe. Renate Koch, BBK Karlsruhe, Prof. Dr. Martin Husemann, Naturkundemuseum Karlsruhe, und Tobias Klingenmayer, Green Culture Referent des ZKM, geben uns Einblicke in die Veranstaltungen ihrer jeweiligen Institutionen.
Zwischenstopp in der GEDOK-Galerie um 17.30 Uhr in der Ausstellung 4 – 4
Eröffnung der Ausstellung im BBK Künstlerhaus um 19.00 Uhr
Gruppenausstellung von Mitgliedern des BBK und der GEDOK
Wer sagt, dass Umweltschutz und Kunst keine aufregende Mischung sind? In einer Zeit, in der unser Planet unter den Herausforderungen des Klimawandels ächzt, schaffen Künstler:innen auf beeindruckende Weise eine Brücke zwischen Ästhetik und Aktion. Sie nutzen Kunst, um drängende Fragen zu stellen, neue Perspektiven zu eröffnen und konkrete Lösungen anzuregen.
Die Gruppenausstellung mit Arbeiten von Mitgliedern des BBK und der GEDOK stellt nicht nur auf vielfältige Art und Weise dar, welche Rolle das Thema der Nachhaltigkeit im Kunstkontext einnimmt, sondern bietet darüber hinaus auch Inspiration für eine lebenswerte Zukunft. Eine Zukunft, in der Kreativität und Verantwortung Hand in Hand gehen.
Das Künstlerhaus Karlsruhe wird zu einem Ort der Begegnung und der Kommunikation mit der Stadtgesellschaft, in dem ein partizipativer Erfahrungs- und Ereignisraum entsteht und damit der offene gesellschaftliche Dialog über Nachhaltigkeit gefördert wird. Ein Konzert im Rahmen der Vernissage sowie eine Gesprächsrunde zum Thema „Kunst und Nachhaltigkeit“ mit wichtigen Akteur:innen der Stadt und Kulturszene erweitern den Rahmen.
Vernissage am Freitag, 25.04.2025 um 19 Uhr
BBK Künstlerhaus, Am Künstlerhaus 47, 76131 Karlsruhe
Eintritt frei, Spenden willkommen
Öffnungszeiten: Fr 17 – 20 Uhr, Sa, So 14 – 18 Uhr
„KLEIDUNG – Re-cycling – Up-cycling – RE-THINKING“ haben die beteiligten Künstlerinnen –
Zdenka Brock, Dagmar Hawener, Gabriele Heinz/Lilo Maisch, Johanna Reutter – ihre Ausstellung von Upcycling-Kleidung genannt.
Es braucht Esprit, Fantasie, Begeisterung und handwerkliches Können, um Alltagsmaterialien, die ihrer Funktion entzogen wurden, in opulente, glamouröse und verführerische Kreationen zu verwandeln.
Die dabei entstandenen Kleider und Roben sind nicht nur originell, sondern eigenständiger künstlerischer Ausdruck der
Künstlerinnen der Gruppe Angewandte Kunst/Art Design der GEDOK Karlsruhe.
Präsentation bei der Eröffnung am 25.04. im Rathaus Foyer am Marktplatz
Eröffnung der Ausstellung am 30.04. um 19 Uhr im GEDOK Künstlerinnenforum
Samstag, 26.04.2025 von 10–12 und 14–17 Uhr
Das Klimamonster kommt ins Naturkundemuseum, einen Tag lang kann gebastelt und gefilmt werden. Das Programm richtet sich an Menschen von 4 bis 14 Jahren,
Monstermasken für die Kleinen, die Größeren können mit Pop-up-Büchern eigene Klima- und Artenschutzgeschichten gestalten.
„Gemeinsam Zukunft gestalten mit Kit Klimamonster“ ist ein Projekt von Kit Klimamonster/Parents for Future Deutschland e. V., das darauf abzielt, Kindern im Alter von 4 bis 14 Jahren spielerisch und interaktiv Umweltthemen und Nachhaltigkeit näherzubringen. Durch kreative und pädagogische Methoden und die Unterstützung von Kit Klimamonster, dem sympathischen und fluffigen Klimamaskottchen, sollen Kinder und ihre Familien für Umweltschutz, Biodiversität, nachhaltigen Konsum und eine respektvolle Beziehung zur Natur sensibilisiert werden. Das Programm bietet eine Vielzahl spannender Aktivitäten in Baden Württemberg rund um die Themen Klima und Umwelt. Unterschiedlichste Workshops und Veranstaltungen mit Basteln, Malen, Vorträgen, Quizzen und Spielen u. v. m. werden genutzt, um neue Narrative zu erproben – die Chancen zu sehen, anstatt den Verzicht zu fürchten. Veranstaltungsorte wie Bibliotheken, Museen, Familienfeste, Jugendzentren sollen niederschwellig unterschiedlichste Menschen erreichen. Das Projekt wird gefördert von der BW Stiftung.
>> Informationen zu den Workshops
Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK), Vortragssaal, Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei
Der Klimawandel verändert die Lebensumstände auf unserem Planeten. Auch Insekten, die vielfältigste Tiergruppe auf der Erde, bleiben davon nicht verschont. Obwohl die Insekten durch ihre Vielfalt, meist kurzen Generationszeiten und vielen Nachkommen sehr anpassungsfähig sind, machen ihnen die menschengemachten Änderungen der Umwelt stark zu schaffen. Die Veränderungen passieren so schnell, dass sich vor allem kälteangepasste Arten nicht an die neuen Bedingungen adaptieren können und ihren klimatischen Nischen folgen – und so immer weiter nach Norden oder in die Berge ziehen. Wärmeliebende Arten breiten sich weiter aus und erhöhen den Konkurrenzdruck. Aus diesen Gründen – neben anderen menschengmachten Veränderungen – hat sich unsere Insektenfauna in den letzten Jahren stark verändert und durch Modellierungen wird deutlich, dass diese Verschiebungen nur ein Anfang sind. Anhand von Beispielen versuche ich, zu verdeutlichen, wie sich der Klimawandel auf die Ökologie und Verbreitung der Sechsbeiner auswirkt und was diese Veränderungen für unsere einheimische Fauna bedeuten.
Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK), Vortragssaal,
Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei
Mitglieder der Badischen Staatskapelle spielen Kammermusikwerke von Komponistinnen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Mit einer Einführung von Heinrich Gölzenleuchter zum Thema „Orchester des Wandels“.
Komponistin zu sein, war im 19. Jahrhundert nicht so einfach. Trotzdem haben diese Frauen nicht aufgegeben und weiter komponiert. In Ihren Werken schwingen ihre
Kraft und Leidenschaft mit, sich musikalisch auszudrücken und ihre Stimme zu erheben. Trotz aller Popularität zu ihren Lebzeiten sind die Komponistinnen aufgrund der männerdominierten Kunstwelt
in Vergessenheit geraten.
Das Ensemble des Badischen Staatstheaters möchte diese Kostbarkeiten wieder ans Licht holen und die verschiedenen Facetten und Klangbilder der meist überraschend modernen wie auch romantischen Werke zeigen. Lassen Sie sich überraschen!
Es spielen Masae Kobayashi und Claudia von Kopp-Ostrowski (Violine)
Franziska Dürr (Viola), I Chien (Violoncello), Monika Kinzler (Kontrabass)
Haeun Jang (Klavier).)
Programm
Louise Farrenc (1804–1875) Klavierquintett Nr. 1 a-Moll op. 30
Amy Beach (1867–1944) Klavierquintett fis-Moll op. 67
Tabou, Zähringerstr. 65 A, 76133 Karlsruhe >> weitere Informationen
Eintritt: 20 EUR
Anmeldung bitte an: lars.dragmanli@gmail.com oder Tel.: 0172 2615911
Gefördert von der Stadt Karlsruhe, der Allianz für Beteiligung BW, den Stadtwerken Karlsruhe, der SV SparkassenVersicherung und der Sparkasse Karlsruhe
Die Ausstellung ist der feministischen Aktivistin und Aktionskünstlerin Rotraud von der Heide, Berlin gewidmet und präsentiert ihr nachhaltiges, klima- und menschenfreundliches Kunstprojekt „Die Wüste lebt“ aus den 1980er Jahren, in dem sie städtebauliche und soziale Utopien entwickelte. Die Ausstellung wird zu einer Ausstellungsperformance, denn die Künstlerin ist während der Ausstellungsdauer präsent. Sie wird über ihre Arbeit sprechen. Diskussions- und Gesprächsrunden lassen einen lebendigen Kunst-Aktions-Raum entstehe.
Kontextualisiert wird das historische Nachhaltigkeits-Kunstprojekt mit jüngeren Werken, die filmisch und installativ auf die Weltenmeere verweisen, so das Video „Speed Manipulation“ der Film- und Bewegtbildkünstlerin Daniela Butsch, Berlin. Ihre Nachtprojektion verlängert die Ausstellung in den öffentlichen Raum hinein.
Nachtprojektion: Mi bis So, 19 – 22 Uhr
Die Installation „Jellystic“ der in China geborenen Medienkünstlerin Rui Zhang, derzeit Studierende an der HfG Karlsruhe, ist interaktiv und thematisiert die Verschmutzung der Meere.
Eröffnung am Mittwoch 7.05. um 19 Uhr
Einführung: Norina Quinte
Begleitprogramm am Freitag, 09.05.2025 um 18 Uhr
Gespräch mit Architekturstudierenden und Rotraud von der Heide, in Kooperation mit Cola Taxi Okay e. V. Die Veranstaltung beginnt im GEDOK Forum mit einer Einführung und wird fortgesetzt in den nahe gelegenen Räumen von Cola Taxi Okay, Kulturzentrum, Kronenstr. 25.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe, der Städtischen Galerie Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe / Bereich MK-Sound, der Allianz für Beteiligung BW, der Stadtwerke Karlsruhe, der SV SparkassenVersicherung und der Sparkasse Karlsruhe.
Karin Bruder, Ondine Dietz, Hedi Schulitz, Sabine Stern, Ursula Zetzmann
Improvisation ist angesagt. Karin Bruder, Ondine Dietz und Ursula Zetzmann werden an einer „Bushaltestelle“ für einen verbalen Schlagabtausch sorgen, der das nicht immer leicht verdauliche Thema „Nachhaltigkeit“ in kleinen Häppchen präsentiert. Tiefernst und humorvoll zugleich geht es um die Fragen: Urlaub, wie und wo? / Einkaufen, verpackt oder unverpackt? / Kleiderkauf, wie oft und muss es, das neue Stück, immer fabrikneu sein?
Wie kann man die achtzigjährige Mutter zum Bus- und Zugfahren überreden? Diese Frage beantwortet literarisch Karin Bruder, während Ondine Dietz ein dystopisch-utopisches (Non-)Konsum-Szenario skizziert.
Hedi Schulitz und Ursula Zetzmann mimen zwei Aktivistinnen von Fridays for Future. Der Dialog zwischen beiden mündet in die Frage, wie tief der Mensch gehen muss, um die Probleme grundlegend zu lösen.
Und mit „Wetterleuchten“ jagt Sabine Stern dem Publikum einen Klimaschrecken ein.
Eine Veranstaltung der GEDOK Fachbereiche Literatur und Darstellende / Interdisziplinäre Kunst in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft.
Literarische Gesellschaft Scheffelbund e. V. / Museum für Literatur am Oberrhein
PrinzMaxPalais (PMP), Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei, Spenden willkommen
Gefördert von der Stadt Karlsruhe, der Allianz für Beteiligung BW, den Stadtwerken Karlsruhe, der SV SparkassenVersicherung und der Sparkasse Karlsruhe
Die Kunstwochen für Klima und Umwelt präsentieren zusammen mit den Secondhand-Kaufhäusern Déjà-vu und Kashka Mode, die ein zweites Leben verdient!
Wir zeigen Peppiges für Groß und Klein, Jung und Nicht-mehr-so-jung sowie für alle Geschlechter. Lassen Sie sich von unserer Modenschau inspirieren und auch animieren, die Secondhand-Kaufhäuser zu besuchen. Helfen Sie damit auf vielfältige Weise, unterschiedliche Facetten ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu erfüllen.
Das Kashka besteht seit 2002, das Déjà-vu wurde 2019 (wieder-)eröffnet. Pro Tag spenden die Karlsruher:innen diesen Secondhand-Kaufhäusern ca. 6,3 Tonnen gebrauchter Gegenstände. Beide Läden verzeichnen zusammen täglich ca. 2000 Besucher:innen. Die Verkaufsfläche beider Läden beträgt insgesamt ca. 1.700 m². Der Erlös aus den Verkäufen fließt zunächst zurück in die Betriebsführung. Eventuelle Überschüsse fließen zu 100 Prozent in die Projekte und Einrichtungen des Diakonischen Werkes Karlsruhe.
Damit erfüllen die beiden Kaufhäuser auf vielfältige Weise unterschiedliche Facetten ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit.
Gefördert von der Stadt Karlsruhe, der Allianz für Beteiligung BW, den Stadtwerken Karlsruhe, der SV SparkassenVersicherung und der Sparkasse Karlsruhe
Die Reihe „Salon pour …“ widmet sich in ihrem nächsten Konzert „Salon pour la Terre“ ganz dem Element Erde.
Die amerikanischen Pueblo-Indianer erzählen den Schöpfungsmythos von der „Spinnenfrau“, die die Welt mit ihren Gesängen und dem Tanz ihrer Geschöpfe webt und erschafft. Mit Werken der bedeutenden Renaissance-Komponistinnen Barbara Strozzi und Francesca Caccini im Wechsel mit zeitgenössischen Kompositionen von Mia Schmidt, Dorothee Schabert und Jörg Partzsch stimmen wir ein in den Hymnus auf unsere Mutter Erde und ihre Urkräfte, die das Leben auf unserem Planeten erst ermöglichen.
Es wirken mit:
Carolin Elena Fischer, Blockflöten; Annette Winker, Fagott; Marion Schulz, Klarinetten; Rebecca Mahfoudhi, Rezitation und Gesang; Dorothee Schabert, Konzeption und Moderation.
Anschließend wird uns für eine gesellige Runde wiederum unsere Biowinzerin Astrid Liebich ihre Weine servieren.
leih.lokal, Gerwigstr. 41, 76131 Karlsruhe
Eine Veranstaltung des GEDOK Fachbereichs Musik.
Gefördert von der Stadt Karlsruhe, der Allianz für Beteiligung BW, den Stadtwerken Karlsruhe, der SV SparkassenVersicherung und der Sparkasse Karlsruhe.
An diesem Abend erwartet das Publikum ein Kammermusikkonzert mit wissenschaftlichem Vortrag. Lassen Sie sich überraschen, welche Werke doch unerwartet mit dem Klimawandel in Zusammenhang gesehen werden können.
Prof. Dr. Heiner Igel von der LMU München wird einen Vortrag über die faszinierende Minimal Music des Komponisten und Schlagzeugers Steve Reich halten, mit dem Titel „Steve Reich, Seismologie und der Klimawandel“.
Dazu schreibt er: „Was hat das miteinander zu tun? Das Schlüsselwort ist ‚Phasenverschiebung‘. Analog zur Initialzündung des Kompositionsstils von Steve Reich haben die Beobachtung von Phasenverschiebungen in seismischen Daten in den letzten Jahren zu revolutionären neuen Möglichkeiten geführt. Dazu gehört im Besonderen, dass man die Effekte des Klimawandels auf den Untergrund verfolgen kann. All das Rauschen, verursacht durch die Ozeane, welches unseren Planeten permanent schwingen und klingen lässt.“
Es musizieren Studierende und Lehrende der HfM Karlsruhe. Das Konzert wurde konzipiert von der Konzertinstrumentalistin Maria Stange, Professorin für Harfe an der HfM Karlsruhe.
Campus One, Schloss Gottesaue, Velte-Saal, Am Schloss Gottesaue 7, 76131 Karlsruhe
Dr. Robert Trusch, Kurator in der Abteilung Entomologie und verantwortlich für die ca. 2 Mio. Exemplare umfassende Schmetterlingssammlung des Naturkundemuseums Karlsruhe, schreibt zu seinem Vortrag: „Mit einem Vergleich der Nachtfalter-Fauna von vor 50 Jahren mit der von heute wird den Ursachen für Rückgang und Wandel an Hand der bei uns knapp 1.000 Arten umfassenden Insektengruppe auf den Grund gegangen. Die Studie widmet sich den schmetterlingskundlich wertvollsten Gebieten unseres Landes und ist quasi eine Inventur des „Nachtfalter-Tafelsilbers“ Baden-Württembergs.“
Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK), Vortragssaal, Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe >> Infos
Eintritt frei
Ausstellung in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe, Umweltamt
Karlsruher Bürger*innen gestalten mit Hilfe von KI ihre Visionen von exponierten Stadt-Arealen.
Wie könnte eine klimafreundliche, lebenswertere Stadt Karlsruhe aussehen? Diese Frage haben sich Bürger*innen zu unterschiedlichen Anlässen gestellt und ihre Visionen grafisch festgehalten – analog und digital, mithilfe von KI. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von den Ergebnissen inspirieren. An der Eröffnung werden die von einer Jury ausgewählten Zukunftsbilder gewürdigt.
Vernissage am Mit umwoch, 14.05.2025, 19 Uhr
Einführung durch die AutorInnen des Projekts Deniz Hsu und Jürgen Fröschner
Das KLIMA PUZZLE. Ein bewusstseinsbildender Workshop. Mit Einblicken in die Arbeit eines klingenden Moor-Reaktors (mit Kurt Holzkämper, MONAS-Kollektiv, und in das Bio Design Lab der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (Dipl. Des., M.A. Julia Ihls, Leitung Bio Design Lab).
Das Klima Puzzle vermittelt spielerisch-verständlich wissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels auf Basis der Berichte des Weltklimarats (IPCC). Es setzt auf kollektive Intelligenz, fördert Selbstwirksamkeit, ist gesellig und macht extrem viel Spaß! Ende 2018 entwickelt von Cédric Ringenbach, wird es vom Climate Fresk Deutschland e. V., dem deutschsprachigen Sprössling des französischen NGO-Vereins La Fresque du Climat, verbreitet.
Das Bio Design Lab der HfG Karlsruhe arbeitet als hybride und evolutive Plattform im digitalen wie physischen Raum. Es verbindet die Fachbereiche der HfG miteinander und ist ein Labor für Präsentation, Bildung und Wissensvermittlung. Ziel ist es – mit Fokus auf die lokale Region und ihre Ressourcen –, Produktionsweisen zu reflektieren und in Zusammenarbeit mit Expert:innen und Besucher:innen neu zu gestalten. Das Wissen wird in einer wachsenden Materialbibliothek destilliert und durch Workshops vermittelt.
Die aktuellen Arbeiten des MONAS Collective befassen sich mit Mooren und deren Sonifikation mittels speziell entwickelter Klimasensoren. Durch das künstlerische Ergebnis entsteht eine neue Perspektive auf unsere anthropozentrische Wahrnehmung der Natur. >> MONAS Collective
Anmeldung erforderlich bis zum 10.05.2025 an overbeck@hfm.eu. Kostenfrei. Es stehen 40 Plätze zur Verfügung. Vergabe der Plätze nach Anmeldungseingang. Auch für
Studierende der HfM Karlsruhe im Rahmen des Career Centers >> weitere Infos HfM
Bei dieser Führung sprechen wir in Einfacher Sprache.
Wir schauen uns die Ausstellung „Fellow Travellers“ an.
„Fellow Travellers“ ist Englisch und heißt Weggefährten.
Das sind Menschen, die einen Weg zusammen gehen.
Auf der Erde gibt es viele Probleme.
Zum Beispiel Natur-Zerstörung.
Wir müssen uns zusammen um solche Probleme kümmern.
Es gibt Künstler:innen, die etwas dagegen tun.
Sie machen mit Kunst die Welt besser.
Die Ausstellung zeigt solche Kunstprojekte.
Bei der Führung sind alle Menschen willkommen.
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstraße 19
Treffpunkt: Info-Theke
Überall auf der Welt nutzen Künstler:innen und Aktivist:innen Kunst als Werkzeug, um die Welt um sie herum aktiv zu gestalten. In dieser Überblicksführung durch die Ausstellung „Fellow Travellers. Kunst als Werkzeug, die Welt zu verändern“ lernen wir verschiedene Projekte kennen, die genau das zum Ziel haben: mithilfe von Kunst eine lebenswerte Umwelt und Gesellschaft zu schaffen. Angesichts der Herausforderungen der Gegenwart finden sie neue, konkrete Möglichkeiten, um unser planetares Zusammenleben zu gestalten. Dabei wird künstlerische Praxis zu sozialer Praxis. Die Ausstellung zeigt u.a. Projekte des chinesischen Künstler Zheng Guogu, des brasilianischen Architekten Paulo Tavares mit studio autônoma, des kongolesischen Kollektivs CATPC und des Bio Design Labs der HfG Karlsruhe.
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Lorenzstraße 19
Treffpunkt: Info-Theke
Die Kunstwochen 2025 werden unterstützt und gefördert von
GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Straße, 76131 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 374137
Fax: +49 (0)721 6256254
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Anfahrt PKW >> Kontakt
KVV -
Haltestellen: Kronenplatz (Fritz-Erler-Straße) Tramlinie 3
Kronenplatz (U-Station, Kaiserstraße) Tram 1, 2, Stadtbahn S2, S4, S5/S51, S7, S8
>> KVV - Schnellauskunft
Öffnungszeiten GALERIE
Mi, Do, Fr 17.00–19.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 14.00–16.00 Uhr
und bei Veranstaltungen
Eintritt frei, Spenden willkommen
Büro
Mo, Di, Mi, Do 10.00–12.00 Uhr