Ursula Achten / Papier, Zdenka Brock / Papier, Karin Flurer-Brünger / Keramik, Astrid Haas / Papier, Gabriele Heinz / Schmuck, Susanne Högner / Schmuck, Fotografie, Angela Johe / Keramik, Dagmar Langer / Keramik, Johanna Reutter / Textil, Rose Schrade / Objekt, Heike Utta / Textil, Helga Weilacher-Stieler / Textil, Michaela Wiecek / Schmuck
„Schwebend! Leicht!“ – ein Traum, ein Lebensgefühl, aber auch ein Bedürfnis, dem die Künstlerinnen der GEDOK in ihrer jeweiligen Sprache Ausdruck verleihen.
Überschäumende Fülle oder auch die Reduktion auf das Wesentliche spiegeln sich in den Werken der Angewandten Kunst wider.
Das Gefühl des Schwebens, der Leichtigkeit und auch der Bewegung setzt so einen positiven Kontrapunkt zur momentan allgegenwärtigen Schwere.
Wir freuen uns sehr über die Bereicherung unserer Fachgruppe durch mehrere neue Künstlerinnen, die hier zum ersten Mal mit uns ausstellen.
Vernissage am Freitag, 22.05.2026, 20 Uhr
Einführung: Ursula Achten
Musikalische Begleitung: Felicia Kraft, Harfe
Finissage am Sonntag, 21.06.2026, 14 Uhr
Performance mit Rita Huber-Süß und Solange Komenda, Künstlerinnen der Ausstellung sind anwesend.

Flirrend, schwebend, leicht werden die zwei Musikerinnen Solange Komenda und Rita Huber-Süß mit Blockflöten, Stimme und Rhythmusinstrumenten die Lebendigkeit und Leichtigkeit des Lebens umspielen.
Sprache wird in ihre musikalischen Bestandteile aufgelöst: Der Klang der Sprache wird selbst zu Musik. Der Inhalt der Texte inspiriert zu emotionalen und spielerischen Ausdrucksebenen. Die Texte sind den Fragmenten der griechischen Dichterin Sappho entlehnt.
Aus Griechenland stammt auch die Komponistin Calliope Tsoupaki, deren Werk „Charavgi“ (dt. „Dämmerung“) erklingen wird. Darin beschreibt sie die atmosphärische Stimmung des Tagesanbruchs und die verschwommene Grenze von dunkel und hell, Schatten und Licht.
Rita Huber-Süß und Solange Komenda werden ebenfalls, passend zum Titel und passend zu ihren Instrumenten, über Motive und Gesänge von Vögeln improvisieren. Freuen Sie sich auf virtuose Triller, rasante Läufe und süße, liebliche Klänge, die Sie zum Schmunzeln bringen werden.
Eine Ausstellung im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der GEDOK Karlsruhe.Seit 2022 präsentieren jährlich die Studiengänge Fotografie/Medienkunst und Szenografie/Ausstellungsdesign der HfG Karlsruhe Studien- und Abschlussarbeiten im GEDOK Künstlerinnenforum.
Projektleitung: Sabine Schäfer (GEDOK), Prof. Susanne Kriemann und Prof. Constanze Fischbeck (HfG).
Flora Güldenpfennig (*1999) studiert Medienkunst sowie Ausstellungsdesign und Szenografie an der HfG Karlsruhe. In ihrer künstlerischen Praxis
arbeitet sie an der Schnittstelle von Fotografie, Installation und Performance und untersucht die Beziehung zwischen Körper, Bild und Raum.
Ihre Installation „In einem wir ist immer ein ich“ zeigt zwei Arbeiten, die sich mit Fragen der Freiheit und einer spielerischen Realitätsveränderung beschäftigen:
„Was wäre, wenn wir mit unseren Nägeln miteinander verbunden wären?“.
Klara Madina Beck (*2001) studiert Ausstellungdesign und Szenografie, Dramaturgie und Kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe. Ihre gestalterische
Praxis erforscht die visuelle Sprache des Vermittelns und schafft Räume, die neue Zugänge zu Geschichten und gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen, in Form von Bühnenbildern, Installationen
sowie Textilarbeiten.
Sie zeigt ihre Installation „Unersättlich, Lüstern, Rebellisch – Auf der Suche nach der Hexenverfolgung und den Ursprüngen der Unterdrückung des weiblich gelesenen
Körpers“ (2025). Zu hören sind die Befragungen der über 300 dokumentierten Verhöre aus der Region der ehemaligen Markgrafschaft Baden-Baden.
Regelmäßig werden sie durch chorische Elemente unterbrochen und betonen die fehlenden Stimmen der Verfolgten in den Archiven. Durch die Fenster entsteht ein Gefüge,
in dem persönliche Recherche und alltägliche Beobachtungen ineinander übergehen und so auf die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum aufmerksam machen. Visitenkarten laden dazu ein, im
Heute miteinander zu sprechen, zu erinnern, zu widersprechen und neue Perspektiven zu entwickeln, kritisch und neugierig zu sein und vielleicht zu erkennen, welche Ausmaße dieses düstere Kapitel
hatte und wie dessen Spuren noch unseren patriarchalen Alltag beschatten.
Vernissage am Freitag, 26.06.2026, 19 Uhr
Einführung: Prof. Constanze Fischbeck, Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe
Artist Talk am Mittwoch, 08.07.2026, 18 Uhr
Klara Beck und Flora Güldenpfennig, Moderation Prof. Susanne Kriemann
Finissage am Sonntag, 26.07.2026
„In den letzten Jahrzehnten ist zwar viel erreicht worden, aber Ungerechtigkeiten wie Gender-Show-Gap und Gender-Pay-Gap belegen den Mangel an wirklicher Gleichberechtigung“
„Fazit: Die selbstverständliche Gleichstellung ist längst nicht erreicht. Angesichts des wachsenden gesellschaftlichen Drucks ist ein regelrechter Backlash zu beobachten. Gerade deshalb müssen Kunst und Kultur als Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft in ihren Strukturen stabilisiert werden. Der GEDOK-Bundesverband gehört dazu. Dringend ist die öffentliche Förderung einer Bundesgeschäftsstelle.“
Gerlinde Förster, 100 Jahre Engagement für Frauen in der Kultur. Die GEDOK feiert Jubiläum.
in: Politik & Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrates, 3/26, S. 6 >> Ausgabe PuK-03-2026 (pdf)
Informationen zumJubiläumsjahr, Ausstellungen, Veranstaltungen, Publikationen
Im Jubiläumsjahr des Künstlerinnenverbands – 100 Jahre GEDOK – KÜNSTE | FRAUEN | NETZWERK – zeigt die GEDOK Karlsruhe Plakate aus 20 Jahren. Alle der rund 10
Ausstellungen, die die GEDOK pro Jahr veranstaltet, werden mit Plakaten beworben. Deren Gestaltung liegt in der Hand unterschiedlicher Künstlerinnen. Aus dem so entstandenen reichhaltigen Archiv
zeigen wir nun eine Auswahl von Plakaten zu Einzel- und Gruppenausstellungen, internationalen Ausstellungen und solchen, die im Rahmen der großen Karlsruher Festivals (Europäische Kulturtage und
Frauenperspektiven) stattfanden. In der Pandemiezeit wurden besondere Formate entwickelt, so dass die Kommunikation mit dem Publikum stets lebendig war.
Soft Opening am Freitag, 31.07.2026 ab 19 Uhr
GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Straße, 76131 Karlsruhe
Tel: +49 (0)721 374137
Fax: +49 (0)721 6256254
E-Mail: [email protected]
Anfahrt PKW >> Kontakt
KVV -
Haltestellen: Kronenplatz (Fritz-Erler-Straße) Tramlinie 3
Kronenplatz (U-Station, Kaiserstraße) Tram 1, 2, Stadtbahn S2, S4, S5/S51, S7, S8
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Öffnungszeiten GALERIE
Mi, Do, Fr 17.00–19.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 14.00–16.00 Uhr
und bei Veranstaltungen
Eintritt frei, Spenden willkommen
Büro
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