GEDOK Karlsruhe
Künstlerinnenforum
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Drunter und drüber - Sens dessus dessous
Ingrid Bakker - Fotografien Nancy-New York| Claude Semelet - Installation und Zeichnungen

60 Jahre Städtepartnerschaft Nancy-Karlsruhe
Samstag, 06.06. bis Sonntag, 28.06.2015 - GEDOK Künstlerinnenforum

Archiv


Astrid Hansen /
Birgit Spahlinger
Galerie Neuf, Nancy

Impressum

design created by:
© Birgit Spahlinger

Webmaster/Redaktion/
Archiv: Ute Reisner
content@art

Letzte Aktualisierung:
29.06.2015

 

Vernissage am Freitag, 05.06.2015 um 20 Uhr

Grußwort der Stadt: Erster Bürgermeister Wolfram Jäger

Programm
Rita Huber-Süß, Stimm-Performance Fasanensprache
Hedi Schulitz liest Texte aus ihrem Zyklus "Mein Jahr in Nancy"

Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, als ginge es drunter und drüber in dieser Ausstellung zum Jubiläum „60 Jahre Städtepartnerschaft“ zwischen Nancy und Karlsruhe. Was haben die Fasanen von Claude Semelet und die Fotos von Ingrid Bakker mit beiden Städten gemeinsam? Nun, Fasanen waren schon immer im Umkreis von Schlössern Zeichen des Wohlstandes, gehörten auch zu den Höfen in Karlsruhe und Nancy, wo sie bewundert und bei Festessen verspeist wurden.

 

 

Ingrid  Bakker  - Fotografie Gebäude mit Garten, Nancy
Ingrid Bakker - “Über die Mauer, durch das Torgitter gesehen”, Fotografie

 

Ingrid Bakker
Die Fotografin studierte «Graphic Design» in Köln, bevor ihr Weg sie nach Nancy führte, wo sie seit langem lebt und arbeitet. Seit 2002 zahlreiche Ausstellungen in Nancy (Biennale), Köln, Paris, Bourgogne und Karlsruhe. Das Kulturerbe von Nancy wie die Place Stanislas aus dem 18. Jh., das Palais Ducal und den Jugendstil des 19.Jh. der Ecole de Nancy hat sie entdeckt, lieben gelernt und fotografiert, weil sie dort jeden Winkel kennt. Einige Fotos haben das „Unwiederbringliche“, weil es heute oder morgen nicht mehr so zu sehen sein wird. Das Bewusstsein, dass diese einzigartigen Orte zu unserem Kulturgut gehören, sollte beim Betrachten geweckt werden. Renovieren statt Abreißen! Aber auch die moderne Architektur der„ARTEM“, der drei neuen Hochschulen, ist dabei. Bei dieser Architekturpromenade von Gestern-Heute, von Nancy-New York geht es um außergewöhnliche Plätze, Orte der Muße und der Kulturgüter, die auch für die nachfolgenden Generationen erhalten werden sollten. Es geht darum, die Vergangenheit in die Zukunft weiter zu führen!

 

 

Claude Semelet - Volailles - Installation
Claude Semelet - „Volailles“, Installation

 

Claude Semelet
Die Mosaik-Künstlerin studierte an der Ecole Nationale des Beaux-Arts in Nancy. Sie unterrichtete im Fach bildende Kunst, parallel lernte sie Radierkunst. Seit langem leitet sie einen Workshop für Mosaik. Seit 2012 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen u.a. in Nancy, Metz, Luxemburg, Genf. Die „Tapisseries minérales“ (mineralische Wandteppiche) sind faltenartige Skulpturen mit Kieselsteinen in Weiß-Grau-Schwarztönen besetzt, die an drapierte Tischdecken erinnern. Die Installation „Volailles“zeigt fliegende und tanzende, gerupfte Fasanen, vorbereitet für das Bankett, glücklich darüber dem Kochtopf entkommen zu sein.

 

Finissage mit Lesung am Sonntag, 28.06.2015 - 11 Uhr

Doris Lott - "Glyzinienduft und Hausmusik - Karlsruher Häuser erzählen"

„Du kannst nicht ein Haus lieben, das ohne Gesicht ist und in dem deine Schritte keinen Sinn haben.“ Doris Lott greift diesen Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry auf und stellt in 19 ganz persönlichen Geschichten Karlsruher Häuser, ihre Bewohner und ihre Schicksale vor, um ihnen ein Denkmal zu setzen. „Vom Glück in Karlsruhe zu leben“ war ihre erste Hommage an die geliebte Heimatstadt. Zuletzt erschien „Hopfenduft und Butterbrezel – Karlsruher Kinder erzählen“, ein Buch, prall gefüllt mit Erinnerungen prominenter Karlsruher. Und nun die Häuser. Wer ein Buch mit seitenlangen Abhandlungen über Architektur und Historie vermutet, der kennt die Autorin nicht. Doris Lott wäre nicht Doris Lott, wenn sie nicht auch diesmal wieder vor allem die Menschen zu Wort kommen lassen würde. (Zitat BNN, Patrizia Kaluzny)

Doris Lott, 1940 in Karlsruhe geboren, studierte Deutsch und Französisch und lebte zwei Jahre in Frankreich. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin an einer Realschule arbeitet sie seit vielen Jahren als freie Journalistin und schrieb zahlreiche Beiträge und Feuilletons für den Rundfunk und Zeitungen. Bisher veröffentlicht: „Mein blau-weiß-rotes Herz“, „Vom Glück in Karlsruhe zu leben“, „Anton, der Eisbär“, „Karlsruher Brunnengeschichten“ sowie „Hopfenduft und Butterbrezel“.

Eintritt frei

 

 

Öffnungszeiten

Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 14-16 Uhr, So 11-14 Uhr

Sa 13.06. 11-19 Uhr
anlässlich der"Kunst-Strich" - Straßenausstellung von der GEDOK bis zum BBK, im Rahmen des Stadtteilkulturfestes zum Stadtjubiläum

 

Ort

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Str., 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de
Fon: 0721 / 37 41 37
Fax: 0721 / 625 625 4