GEDOK Karlsruhe Künstlerinnenforum

Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V.

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STRUKTUREN und VERZWEIGTES

Monika Kaeser - Plastische Bilder | Christa Dihlmann - Objekte mit Naturmaterial

Mittwoch, 19.04. bis Sonntag, 07.05.2017 - GEDOK Künstlerinnenforum

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Impressum

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Archiv: Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
03.04.2017

 

Vernissage am Donnerstag, 13.04.2017 um 20 Uhr

Einführung: Mechthild Pater
Musikalische Begleitung: Ulrike Schenkel, Querflöte

Finissage am Sonntag, 07.05.2017

 

Christa Dihlmanns Auge ist das einer Bildhauerin. Geprägt vom Studium der Bildhauerei liegt der Fokus ihrer Arbeiten auf dem plastischen Gestalten, dem Fertigen räumlicher Objekte. Losgelöst von dem ursprünglich bevorzugten, eher schweren und festen Werkstoff Ton verwendet die Künstlerin heute leichtes und fragiles Material wie dünne Zweige, feiner Faden und Japanpapier. Durch die Kombination dieser Elemente entstehen zarte Gebilde, in denen sich Körperhaftigkeit und Transparenz grazil verbinden. Begrenzende Flächen machen den Blick frei auf Innenwände und geben somit Einblick in imaginäre Innen- und Zwischenräume. Es sind Einblicke, Durchblicke und Ausblicke, die in immer wechselnden Betrachtungswinkeln eine Vielzahl an reizvollen Kompositionen hervorrufen, Geborgenes wie auch Verborgenes sichtbar machen. Die Farbgebung der Arbeiten unterstreicht dezent den pflanzlichen Ursprung und Charakter des verwendeten Materials, das Christa Dihlmann immer wieder zu neuen floralen Abstraktionen zusammenfügt.

 

STRUKTUREN und VERZWEIGTES - Christa Dihlmann, Stelzenhäuser

 

Monika Kaeser beschäftigt sich außer mit den Erscheinungsformen der Natur vor allem mit Spuren und Strukturen gegenwärtiger wie auch längst vergangener Kulturen. Ihren selbst geschöpften Papieren mischt sie zunächst Pflanzenfasern, Blätter, Kräuter oder Federn bei, die deren Oberfläche eine formale Struktur verleihen. Mit diesen von pflanzlichen Fragmenten durchwirkten Papierblättern begibt sich die Künstlerin dann auf Exkursion in die Natur oder zu historischen Orten und Ausgrabungsstätten. Dort fertigt sie Abdrücke nicht nur auf Baumrinden, Gemäuern oder Felsen, sondern auch auf Inschriftsteinen oder Texttafeln an, um diese danach mit Aquarell- oder Gouachefarben zu bearbeiten. So entstehen Abformungen von strukturierten Oberflächen und menschlichen Spuren. Vorhandenes wird eingefangen, bewahrt und auf eine weitere künstlerische Ebene transformiert. Monika Kaeser macht Vorgefundenes sichtbar und findet durch die Interpretation der Spuren, die das Leben und der Mensch hinterlassen, zur ganz eigenen Bildsprache.

 

Monika Kaeser -  Burgruine Grimaud - Ausstellung  STRUKTUREN und VERZWEIGTES

 

 

Öffnungszeiten

Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa und So 14-16 Uhr | Karfreitag bis Ostersonntag geschlossen

GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
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