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Redaktion / Archiv:
Ute Reisner
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Letzte Aktualisierung:
23.02.2018

Ausstellung

Postkoloniale Kunst aus Zentralasien

16.02.2018 um 19 Uhr
Vernissage
Einführung: Moritz Thinnes, M.A., Kunstwissenschaftler
17.02. - 11.03.2018
Digital-Art, Zeichnung, Fotografie, Video-Art
Saule Dyussenbina - Bakhyt Bubicanova, Kasachstan
Olesya Roskos - Sonata Raiymkulova, Kirgisistan
Alla Rumyantseva, Tadschikistan
Umida Ahmedova, Usbekistan

kuratiert von Eugenia Jäger

Bakhyt Bubicanova, Peri (li) Sonata Raiymkulova (re)

Bakhyt Bubicanova, Peri (li) - Sonata Raiymkulova (re)

Zentralasien lebt seit mehreren Generationen unter dem kulturellen Einfluss des Westens in vielen Bereichen: Musik, Architektur, Philosophie, Literatur, Kino, zeitgenössische Kunst, Design, Sport, Elektronik usw. Diese zentralasiatischen Länder sind also - im Vergleich zu vielen anderen asiatischen Ländern – stark europäisch geprägt.

Die Situation der zeitgenössischen Kunst im post-sowjetischen Zentralasien ist alles andere als leicht. Die Euphorie des Aufbruchs nach der Auflösung der UdSSR ist längst abgelöst: übrig bleibt ein schleppender Demokratisierungsprozess, in dem Künstler*innen sich nun ihren Weg bahnen müssen - unter extrem widrigen Rahmenbedingungen. Der Übergang zur Marktwirtschaft hat das tägliche Leben und die sozialen Rollen in Zentralasien grundlegend verändert. Zentralasien liegt fernab der Kunstachse New York-London-Berlin, internationale kulturelle Veranstaltungen sind deshalb eher selten. Tatsächlich suchen Zentralasiatische Länder 26 Jahre nach ihrer Unabhängigkeit noch immer eine eigene Identität; immerhin leben hier rund 120 verschiedene Nationalitäten friedlich miteinander! Die Kultur-Engagierten bemühen sich intensiv um die Pflege und Förderung der heimischen Kunst und Kultur sowie um den Ausbau der internationalen Kulturbeziehungen, um die Kunst in die modernen Entwicklungstendenzen zu integrieren.

Die Ausstellung im GEDOK Künstlerinnenforum bietet dafür eine Chance und wird mehr Licht auf die zentralasiatische Kunst werfen. Das Projekt zeigt das Schaffen von 6 Künstlerinnen aus den früheren Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan; die Werke zeugen von neuen ideologischen Entwicklungen und einer Wiedergeburt alter prä-sowjetischer und sogar prä-islamischer Kulturen. Die Ausstellung analysiert die transformative Natur von Erfahrungen, zu denen politische Grenzen, kulturelle Identität, sozialer Kampf und persönliche Neuorientierung gehören. (Eugenia Jäger, Kuratorin)

- GEDOK Künstlerinnenforum
Mi-Fr 17:00 -19:00, Sa, So 14:00 -16:00

 

 

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